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Setzen Sie Ihr Haus auf Nulldiät zurück
So bauen Sie energieeffizient
Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich der Energieverbrauch Ihres Hauses erheblich reduzieren.

Ein erheblicher Teil der weltweit verbrauchten Energie fällt im Bereich Bauen und Wohnen an: laut Schätzungen sind es 45 Prozent des Welt-Energieverbrauches und 40 Prozent des Welt-Materialverbrauches. Hier einzusparen bedeutet also eine Entlastung für die Umwelt. Es bedeutet aber auch eine beträchtliche Entlastung für Ihre Haushaltskassa. Denn die Kosten für Heizung und Warmwasser sind ein wesentlicher Teil der monatlichen Ausgaben.

Wenn Sie den Hausbau noch vor sich haben, haben Sie bei der Wahl der energiesparenden Maßnahmen freie Hand. Wenn Sie sich etwa für ein Niedrig- oder Passivhaus entscheiden, dann können Sie den Energieverbrauch Ihres künftigen Hauses gegen Null reduzieren. Aber auch alle, die schon länger in ihrem Eigenheim leben, können mit den geeigneten Maßnahmen den Energieverbrauch entscheidend verringern.

Energiesparen beim Haus

Bei der Planung 

  • Sonniger Platz als Baugrund
    Die ideale Lage für den Bauplatz sind Südhänge, die eine gute Sonnenbestrahlung aufweisen. Von Wasserflächen in der Nähe bzw. reinen Tallagen ist eher abzuraten. Hier kommt es zu verstärkter Nebelbildung, was wiederum die Sonneneinstrahlung behindert.
  • Kompakte Bauform
    Kompakte Baukörper sind beim Energieverbrauch stark gegliederten überlegen. Generell sind Häuser, die bei großen Volumina geringe Oberflächen aufweisen, bevorzugt – der Idealtypus ist die Würfelform. Mehrgeschossige Häuser sind in der Regel eingeschossigen Objekten vorzuziehen.
  • Niedrigenergie- oder Passivhaus
    Niedrigenergiehäuser sind Häuser, deren Energieverbrauch um 30 Prozent niedriger als der herkömmlicher Häuser ist. Passivhäuser sind Häuser, die aufgrund ihrer guten wärmedämmenden Eigenschaften ohne Heizung auskommen. Die Häuser sind so beschaffen, dass Sonneneinstrahlung oder Wärmeabgabe von Personen oder Geräten ausreichen, um eine angenehme Temperatur zu erreichen. Um die Lüftungswärmungsverluste zu begrenzen, ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung notwendig.

Nachträgliche Maßnahmen

  • Wärmedämmung
    Gerade bei älteren Objekten ist die Wärmedämmung nicht auf dem letzten Stand der Dinge. Mit einer effizienten Wärmedämmung können Sie jedoch bis zu 70 Prozent bei den Heizkosten einsparen. Das heißt, diesbezügliche Investitionen amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren.
  • Alternative Energiegewinnung
    Viele Energiequellen stehen gratis zur Verfügung. Sie können etwa nachträglich Sonnenkollektoren auf Ihrem Dach montieren, um die Sonnenenergie zum Heizen bzw. zur Aufbereitung des Warmwassers auszunutzen. Stark im Kommen sind Wärmepumpen. Diese können aus nur mäßig erhitzter Luft oder Erde bzw. aus mäßig erhitztem Wasser Wärme liefern, die sinnvoll genutzt werden kann.

Energiesparende Maßnahmen bei Haus und Wohnung sind auch der öffentlichen Hand ein Anliegen. Die Wohnbauförderungen in den einzelnen Bundesländern setzen zunehmend entsprechende Schwerpunkte. Welche Maßnahmen konkret in Ihrem Bundesland gefördert werden, sehen Sie auf der Homepage von Raiffeisen Wohn Bausparen – den Link dazu gibt es im rechten Servicebereich. Wie Sie darüber hinaus alle Investitionen rund um das Thema Bauen und Wohnen am besten finanzieren, sagt Ihnen Ihr Raiffeisenberater. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und lassen Sie sich ausführlich informieren.

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